Klick für deutsche Sprache Klick für ukrainische Sprache

Unsere Ziele...



Die Armut in der Ukraine verstehen...

Bei der Armut in der Ukraine sprechen wir nicht über eine Armut, die uns an der unbegrenzten Konsumwelt nicht teilhaben lässt, aber unsere Existenz (Essen, Trinken, ein warmes Zuhause, fließend warmes Wasser, Strom, Handy, Fernseher, Internet und vieles mehr) durch öffentliche Sozialleistungen sichert.
Essen und Trinken muss hart erkämpft werden, indem man auf einer kleinen Gartenfläche Landwirtschaft betreibt und im Winter vom Eingemachten lebt. In der Ukraine gibt es kaum soziale Leistungen vom Staat und mit einer staatlichen Rente in Höhe von durchschnittlich 35,- Euro monatlich kommt man auch nicht weit.
Die jüngeren Familien versuchen sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten, hier einen kleinen Malerjob, dort mal 5,- Euro fürs Abladen eines LKWs verdienen. Wenn man Glück hat, kommt man so auf einen monatlichen Lohn von 180,- Euro. So können viele Rechnungen nicht bezahlt werden und die Wohnung bleibt kalt und das gelegentliche Duschen mit warmem Wasser ist ein Luxus. Kleidung wird erst dann gekauft, wenn sie untragbar geworden ist, weil die Löcher nicht mehr zu stopfen sind.
Besonders Kinder, Jugendliche, alte Menschen, Kranke und Behinderte leiden unendlich unter einem Leben mit ständigem Mangel, der existenzbedrohend ist!
Auch zur Zeit noch gut situierte Familien rutschen immer mehr in die Armut ab; denn kleine Unternehmen haben kaum eine Überlebenschance, wenn die Mehrzahl der Kunden immer mehr verarmt.

Besonders pubertierende Jugendliche suchen so immer mehr Trost im Alkohol, denn ein Liter Fusel ist billig, und Kälte, Hunger und die Angst vor der Zukunft können so für einige Stunden vergessen werden.
Doch ist der Rausch ausgeschlafen, beginnt der Kampf um die Existenz von Neuem. So wächst eine perspektivlose Jugend auf, die das Land, wenn möglich verlassen wird, um im wohlhabenden West-Europa eine bessere Zukunft zu bekommen.

Zur Debatte steht eine Visafreiheit schon für das Jahr 2016, und die deutschen Politiker sind sich ziemlich sicher, dass die Visafreiheit in naher Zukunft kommt.
Dann wird die erste große Einreisewelle in die EU stattfinden; denn diese Jugendlichen können nichts mehr verlieren und der Versuch in Westeuropa vielleicht Arbeit zu finden, auch wenn diese dann illegal ist, ist eine solche Reise wert.

Hier müssen und wollen wir ansetzen und helfen...

Unser Ziel ist es, speziell den Provinzen mit seinen vergessenen Dörfern zu helfen, um den akuten Mangel zu lindern und so der Bevölkerung eine positive Zukunftsaussicht zu vermitteln; denn eigentlich lieben diese Menschen ihre Heimat und wollen in der Ukraine weiterleben.
Wir in den reichen Industriestaaten haben es viel zu lange versäumt der Ukraine eine zukunftsorientierte Hilfe zu geben.
Gerade die ländlichen Regionen kämpfen mit der stetigen Verarmung am meisten, da bei ihnen der kurze wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen Jahre nie angekommen ist. Er war nur den Großstädten vorbehalten!
Diese Gebiete werden zusätzlich mit vielen Kriegsflüchtlingen belastet, die die maroden öffentlichen Einrichtungen in den totalen Kollaps stürzen.
Wir sanieren und renovieren soziale Einrichtungen wie Schulen, Waisenhäuser, Medical Points, Sportstätten und Altenheime, damit diese wieder in vollem Umfang genutzt, und ihren Aufgaben gerecht werden.
Ferner wollen wir ländliche Berufsbildungsbildungs- und Sportstätten aufbauen, um der Jugend eine Zukunft zu geben.

Doch Bildung allein hilft nicht...

In der Ukraine gibt es in den Großstädten viele Universitäten, die Jugendlichen wohlhabender Familien eine gute Ausbildung vermitteln, aber auch diese Absolventen finden schwer einen Arbeitsplatz in der Ukraine, da solche Stellen rar sind.
Würden wir die bedürftigen jungen Menschen in den ländlichen Gebieten nur ausbilden und anlernen, haben sie noch lange keinen sicheren Arbeitsplatz und selbst verdientes Geld, um ihre Zukunft allein zu finanzieren.
Es müssen auch Arbeitsplätze in großem Umfang geschaffen werden.
An dieser Aufgabe wollen wir zukünftig auch aktiv mitarbeiten!

Hier müssen wir helfen und Ihre  Spende zählt!
   

Armut

die wir so nicht kennen

Odessa News


  • Sprich mit Santa Claus am Telefon...

  • Weihnachtsbaum auf dem Duma Platz in Odessa...