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Wir dürfen die Jugend in der Ukraine nicht vergessen...

Lieber Spender, Leser und Interessierte...

in den vergangenen zwei Jahren hat sich die wirtschaftliche und politische Situation in der Ukraine deutlich verschlechtert.
Der Grund dafür ist der Sturz des korrupten Regimes des Präsidenten Janukovitsch und der Beginn eines Bürgerkriegs im Osten der Ukraine.

Dieser Krieg traf die bevölkerungsreichsten Regionen der Ukraine.
Über eine Million von Flüchtlingen aus den betroffenen Regionen (Lugansk und Donetsk) suchten Zuflucht auf dem restlichen Territorium der Ukraine.(Bild dpa)
Die Ukraine wurde durch den Bürgerkrieg zum ärmsten Land Europas degradiert. Zum Leidwesen der Bevölkerung, die ein Spielball der Mächtigen ist und in immer größere Armut stürzt.

Unter den Vertriebenen gibt es eine große Anzahl von behinderten Menschen und Waisen.

Allein im kleinen Dorf Nadlimanskoe (Region Odessa) leben etwa 170 Menschen mit Behinderungen, einschließlich Bewegungs-
eingeschränkte, die sich eine angemessene Pflege oder dringend benötigte Hilfsmittel finanziell nicht leisten können.
Eine Schande für das reiche Europa und nur 16 Autostunden von Deutschland entfernt!
Auch viele Kinder wurden meistens alleine aus den Kriegsgebieten in Sanatorien oder in andere öffentliche Einrichtungen in die Regionen um Odessa geschickt.

Im Zusammenhang mit dem informellen "Handelskrieg" zwischen der Ukraine und Russland, ist ein erheblicher Teil der Warenexporte zum Nachbarn Russland fortgefallen.
Hieraus resultieren enorme Wirtschaftseinbußen, die sich auf die ukrainischen Firmen, dessen Mitarbeiter und die Steuereinnahmen im öffentlichen Sektor auswirken.

Durch diese immer größer werdenden Mindereinnahmen und stetig ansteigende Sozialausgaben, sind die Gemeinden nicht mehr in der Lage, bestehende soziale Einrichtungen und neu zu errichtende Flüchtlingsunterkünfte zu finanzieren. So fehlt es am nötigsten, selbst die Strom- und Gasrechnungen sind kaum noch finanzierbar.
So verfallen öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten, Waisenhäuser und Schulen immer mehr, und die Jugend der Ukraine verliert ihre Ausbildungsstellen.

Viele Jugendliche wachsen ohne ihre Eltern auf und finden in unterfinanzierten staatlichen Einrichtungen kaum einen Halt und eine Perspektive, um die schwierige Übergangsphase ins Erwachsenenleben zu meistern. So gleiten viele in ein Milieu ab, wo Alkohol- und Drogenkonsum an der Tagesordnung ist.

Unser Verein will die Probleme vor Ort lösen und an den richtigen Stellen Hilfe leisten, um nicht tatenlos zuzuschauen, wie weitere Flüchtlingsströme nach Westeuropa entstehen.
Leidtragende politischer Auseinandersetzungen sind immer die sozial ungeschützten Bevölkerungsschichten. Sie kämpfen nur noch um das reine Überleben!
Wir sind unpolitisch und finanzieren keine Projekte unter dem Dach politischer Kräfte in der Ukraine.

Wir unterstützen Waisenkinder, alte Menschen, Behinderte, Obdachlose und alle Menschen, die dringend Hilfe benötigen, sowie soziale Einrichtungen, die solchen Menschen ebenfalls helfen! Außerdem fördern wir Schul- und Berufsausbildung, um der Jugend in der Ukraine eine Zukunftsperspektive zu geben.

Informieren Sie sich über unsere Projekte in aller Ruhe auf diesen Webseiten. Haben Sie Fragen oder Anregungen, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Für eine finanzielle Unterstützung eines unserer Projekte bedanken wir uns ganz herzlich...

ihr Roman Sidelnikov

(Gründer/Vorstand)

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